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Ausgabe_a

Risiken bei nichtmedizinischem Gebrauch
von Cannabis
Eva Hoch, Udo Bonnet, Rainer Thomasius, Florian Ganzer,
Ursula Havemann-Reinecke, Ulrich W. Preuss
Cannabis wurde vor kurzem in einigen US-Bundes-
staaten zum Gebrauch in der Freizeit legalisiert. Hintergrund: Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge welt- Gleichzeitig verbessert sich der wissenschaftliche weit. In Deutschland wird sie jährlich von circa 4,5 % aller Erwachsenen ver- Kenntnisstand bezüglich des therapeutischen Potenzials wendet. Ein intensiver Cannabiskonsum ist mit gesundheitlichen Risiken assozi- von cannabishaltigen Arzneimitteln (1). Vor diesem Hin- iert. Zur Behandlung von gesundheitlichen Störungen infolge von Cannabisge- tergrund ist zu erwarten, dass Patienten häufiger von ih- brauch stehen evidenzbasierte Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung. ren Ärzten und anderen Berufsgruppen im Gesundheits- Methode: Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche in PubMed mit besonde- system über gesundheitliche Risiken und medizinischen rem Schwerpunkt auf systematischen Reviews, Metaanalysen, Kohortenstudien, Nutzen von Cannabis aufgeklärt werden wollen. randomisiert-kontrollierten Studien (RCTs), Fallkontrollstudien und Behandlungs- Cannabis ist weltweit die am häufigsten konsumierte illegale Substanz (2). Nach Schätzungen der Vereinten Ergebnisse: Der Gehalt von Delta-9-Tetrahydrocannabinol in Cannabisprodukten Nationen konsumieren weltweit 125–227 Millionen steigt durch Züchtung weltweit an, wohingegen Cannabidiol häufig nicht mehr Menschen Cannabis (2). Laut aktuellem nationalen epi- nachweisbar ist. Abhängig von Alter, Dosis, Frequenz, Applikationsform, Situation demiologischen Suchtsurvey haben 4,5 % der deutschen und individueller Disposition eines Menschen können unterschiedliche akute Erwachsenen im letzten Jahr Cannabis gebraucht (3). Folgeschäden durch Cannabiskonsum auftreten. Hierzu gehören Panikattacken, Besonders häufig ist der Konsum bei 18–20-Jährigen psychotische Symptome, beeinträchtigte Aufmerksamkeit, mangelnde Konzen- (12-Monats-Prävalenz: 16,2 %). Schätzungsweise 1 % tration, gestörte motorische Koordination und Übelkeit. Insbesondere ein hoch- der EU-Bevölkerung (zwölf Millionen) verwenden täg- dosierter, langjähriger und intensiver Cannabisgebrauch sowie ein Konsumbe- lich Cannabis (4). Cannabis wird meistens als „Marihua- ginn im Jugendalter kann mit einer Abhängigkeit (DSM-5; ICD-10), spezifischen na" (getrocknete Blüten und Blätter) oder „Haschisch" Entzugssymptomen, kognitiven Einbußen, affektiven Störungen, Psychosen, (Delta-9-Tetrahydrocannabinol[THC]-haltiges Harz der Angststörungen und körperlichen Schädigungen (vor allem respiratorische und Blütenstände) konsumiert (4). Seltener wird THC-halti- kardiovaskuläre Erkrankungen) einhergehen. Eine Kombination aus Motivations- ges Öl in Nahrungsmitteln ingestiert. Polizeiberichten förderung, kognitiver Verhaltenstherapie und Kontingenzmanagement sind aktu- zufolge werden Cannabispflanzen zunehmend auch im ell die effektivsten Behandlungsansätze der Cannabisabhängigkeit (Evidenzgrad: eigenen Land angebaut und seltener importiert (4). 1a). Für Jugendliche werden ebenfalls familientherapeutische Interventionen Der Gehalt an THC, der psychotropen Hauptsubstanz empfohlen (Evidenzgrad: 1a). Aufgrund geringer Evidenz können bisher keine in Cannabis, ist im letzten Jahrzehnt deutlich angestie- pharmakologischen Behandlungsempfehlungen gegeben werden. gen (4). Eine anderer Wirkstoff, Cannabidiol (CBD), ist Schlussfolgerungen: Weitere Forschung ist notwendig, um die Kausalität des Zu- in vielen Züchtungen nicht mehr vorhanden (e1, e2). sammenhangs von intensivem Cannabiskonsum und möglichen Folgen für die Diesem werden unter anderem anxiolytische, antipsy- körperliche und psychische Gesundheit zu klären. Gesundheitliche Störungen in- chotische, anti-inflammatorische, antiemetische und folge von Cannabiskonsum können effektiv behandelt werden.
neuroprotektive Effekte zugeschrieben (e3), die eventu-ell die aversiven Wirkungen von THC ausgleichen kön- nen (5). Dem Konsum von Cannabisprodukten mit ho- Hoch E, Bonnet U, Thomasius R, Ganzer F, Havemann-Reinecke U, Preuss UW: hem THC- und gleichzeitig niedrigem CBD-Gehalt wer- Risks associated with the non-medicinal use of cannabis. den bei Menschen mit entsprechender Prädisposition un- Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 271–8. DOI: 10.3238/arztebl.2015.0271 erwünschte Effekte zugeschrieben (e4). Die Gesamtzahl der Suchtbehandlungen aufgrund von Cannabiskonsum nimmt in Europa und den USA zu (2, 4, e5). Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Universität Heidelberg: Dr. rer. nat. Hoch Zielsetzung
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Evangelisches Krankenhaus Castrop-Rauxel, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg/Essen: Prof. Dr. med. Bonnet Diese Übersichtsarbeit soll den aktuellen Kenntnisstand Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ), Universitätsklinikum Hamburg-Eppen- bezüglich der möglichen adversen körperlichen und psy- dorf: Prof. Dr. med. Thomasius, Dr. med. Ganzer chischen Folgen des intensiven Freizeitgebrauchs von Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsmedizin Göttingen und DFG Center for Nanoscale Microscopy Cannabis zusammenfassen und Behandlungsmöglich- and Molecular Physiology of the Brain, Universitätsmedizin Göttingen: Prof. Dr. med. Havemann-Reinecke keiten von gesundheitlichen Störungen infolge Canna- Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Kreiskrankenhaus Prignitz, Perleberg, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Prof. Dr. med. Preuss biskonsum aufzeigen. Deutsches Ärzteblatt Jg. 112 Heft 16 17. April 2015 pharmakologischen Wirkung wieder zurück (10, 11). Cannabis kann nach dem Konsumstopp im Urin über den Metaboliten THC-COOH noch zwei bis sechs Wo- Akute Cannabinoidintoxikation
chen lang nachgewiesen werden (e7). Im DSM-5 (e8) sowie im ICD-10 (e9) werden weite- Funktionsgestörtes Verhalten oder Wahrnehmungs - re Störungen durch Cannabinoide definiert. Während störungen werden an mindestens einem der folgenden im ICD-10 zwischen schädlichem und abhängigem Merkmale deutlich: Cannabisgebrauch unterschieden wird, lässt sich im DSM-5 die Schwere der gesundheitlichen Störung in 1. Euphorie und Enthemmung drei Abstufungen (leicht, mittel, schwer) auf einem 2. Angst oder Agitiertheit Kontinuum bewerten. Beide Klassifikationssysteme 3. Misstrauen oder paranoide Vorstellungen* beschreiben auch ein spezifisches Cannabisentzugssyn- 4. verändertes Zeiterleben (Gefühl, die Zeit vergeht sehr drom, das innerhalb von 48 Stunden nach dem Canna- langsam oder Gefühl des Gedankenrasens) biskonsum auftreten kann (10, 11, e8, e9). Mindestens 5. Einschränkung der Urteilsfähigkeit zwei psychische Beschwerden (zum Beispiel Reizbar- 6. Aufmerksamkeitsstörung keit, Unruhe, Ängstlichkeit, Depressivität, Aggressivi- 7. Beeinträchtigung der Reaktionszeit tät, Appetitverlust, Schlafprobleme) und mindestens 8. akustische, optische oder taktile Il usionen ein weiteres vegetatives Symptom (zum Beispiel 9. Hal uzinationen bei erhaltener Orientierung Schmerzen, Zittern, Schwitzen, erhöhte Körpertempe- 10. Depersonalisation ratur, Kälteschauer) müssen für die Diagnosestellung 11. Derealisation vorliegen. Die Beschwerden sind in der ersten Woche 12. beeinträchtigte, persönliche Leistungsfähigkeit am intensivsten und können bis zu einem Monat anhal- ten. Der Entzug von Cannabis ist klinisch meist kom- Ferner kann mindestens eines der folgenden Anzeichen plikationslos (10, 11, e10, e11). In der deutschen Allgemeinbevölkerung erfüllt 1 % Appetitsteigerung, Mundtrockenheit, konjunktivale Injektion, der Erwachsenen die DSM-IV-Kriterien eines Canna- bismissbrauchs (0,5 %) oder einer Cannabisabhängig- *Kann bis zu einer Woche andauern, die anderen Symptome klingen keit (0,5 %) (3). Im Vergleich dazu liegen höhere Prä- innerhalb weniger Stunden nach dem Konsum wieder ab. valenzraten für Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit (3,1 % beziehungsweise 3,4 %) und Nikotinabhängig-keit (10,8 %) vor (3). Die Abhängigkeit von anderen il-legalen Substanzen, zum Beispiel von Amphetamin- oder Kokain (0,2 % und 0,3 %), liegt seltener vor (3). Es wurden selektive Literaturrecherchen klinischer Da- Insgesamt entwickeln etwa 9 % aller Cannabiskonsu- ten in PubMed durchgeführt. In diese narrative Über- menten über die Lebenszeit eine Cannabisabhängigkeit sichtsarbeit eingeschlossen wurden systematische Re- (e12). Diese Rate beträgt 17 %, wenn der Cannabiskon- views, Metaanalysen, narrative Reviews, randomisiert- sum in der Adoleszenz beginnt (e13) und 25–50 %, kontrollierte Studien (RCTs), Kohortenstudien, Fall- wenn Cannabinoide täglich gebraucht werden (e14). kontrollstudien, Leitlinien und Berichte öffentlicher Bisher liegen für Deutschland noch keine Daten zur Einrichtungen (eTabelle 1). Die Evidenzbewertung er- Prävalenz von gesundheitlichen Störungen durch Can- folgte nach den Richtlinien des Oxford Centre for Evi- nabisgebrauch nach DSM-V vor. dence-Based Medicine (6) (eTabelle 2). Das amotivationale Syndrom, gekennzeichnet durch verminderte Motivation für Alltagsaktivitäten, Konzen- Störungen durch Cannabinoide
trations- und Aufmerksamkeitsstörungen und affektive Akute Intoxikation, schädlicher und abhängiger
Verflachung (e15), ist bisher nur unzureichend unter- sucht und empirisch nicht belegt worden (e16). Mögli- Beim Rauchen von Cannabis gelangt das THC über die cherweise wird das Beschwerdebild bei regelmäßigem Lungen in die Blutbahn. Es dringt innerhalb von Minu- Cannabiskonsum durch eine Störung der gerichteten ten in die inneren Organe und ins Gehirn. Dort entfaltet Aufmerksamkeit (e17) oder eine prolongierte Intoxika-das THC seine Wirkung vor allem über die Cannabi- tionswirkung verursacht (12). noid-Rezeptoren CB1. Diese sind am häufigsten in ze-rebralen Regionen lokalisiert, die mit Körperbewe- Kognitive Folgestörungen
gung, Lernen, Gedächtnis und dem Belohnungssystem Eine Metaanalyse (13) (Evidenzgrad 1a) berichtete assoziiert sind. Das Rauchen von pflanzlichem Canna- leichte, negative Effekte auf das Lernvermögen (Effekt- bis kann zu einer akuten Intoxikation führen (7–9) stärke [ES] −0,24; 99-%-Konfidenzintervall [KI]: (Kasten). Die Wirkung hängt von der Zusammenset- −0,39 bis −0,02) und das Gedächtnis (ES = −0,27; zung des Präparates, der Dosis, der Frequenz, der Ap- 99-%-KI: −0,49 bis −0,04) bei nichtabstinenten, ge- plikationsform, der Situation sowie der individuellen wohnheitsmäßigen Konsumenten. Diese Effekte waren Disposition und Konsumerfahrung eines Menschen ab auch noch nach mindestens 24-stündiger Abstinenz (7, e6). Die Symptome bilden sich nach Abklingen der nachweisbar. Aufmerksamkeit und Reaktionsge- Deutsches Ärzteblatt Jg. 112 Heft 16 17. April 2015 traum: I: C öche at nt edehi (p < 0, anna se, te des or ie (e40) er (G in und W ei sab ar m -KI: 1, -KI: 0, l-Koho , an stenz auf 8; tiver ch ei o W rug 4, rug 1, Fal (O pr ze (< 1 × pr su su Deutsches Ärzteblatt Jg. 112 Heft 16 17. April 2015 tumor R den (95- ch be er ten und n = onsu gr Taba 10, te si lier sys C se mo tierung po Deutsches Ärzteblatt Jg. 112 Heft 16 17. April 2015 schwindigkeit waren nicht beeinträchtigt. Eine neuere Veränderung der axonalen Faserbahnen (e23) (Evi-Metaanalyse (14) (Evidenzgrad 1a) liefert ebenfalls Be- denzgrad 1b): Bei Konsumenten zeigte sich ein Verlust lege für leichte, globale kognitive Einschränkungen bei an axonaler Integrität (Verminderung der Faserbahnen akutem Cannabiskonsum (globale ES −0,29; um bis zu 84 %) im Bereich der Fimbrien rechts und ei- 95-%-KI: −0,46 bis −0,12). Im Vergleich zu abstinen- ner Region des Corpus callosum bilateral sowie des Fa- ten Personen waren bei nichtabstinenten Cannabiskon- serbündels vom Splenium des Corpus callosum zum sumenten in den folgenden Bereichen leichte Ein- rechten Precuneus, das eine Reduktion um 88 % auf- schränkungen zu verzeichnen: wies. In beiden Befunden korreliert das Einstiegsalter abstraktes Denken beziehungsweise die Fähigkeit für regelmäßigen Cannabisgebrauch signifikant mit ra-
zu exekutiven Leistungen (ES = −0,21; 95-%-KI: dialer (t = 2,5; p = 0,02 beziehungsweise t = 4,0; −0,38 bis −0,05) p = 0,002) und axialer (t = 1,9; p = 0,06 beziehungs- Aufmerksamkeit (ES = −0,36; 95-%-KI: −0,56 weise t = 3,2; p = 0,002) Dichtemessung.
Merkfähigkeit (ES = −0,25; 95-%-KI: −0,47 bis Einfluss auf Schulbildung
Eine Metaanalyse von drei prospektiven Kohortenstu- Lernen (ES = −0,35; 95-%-KI: −0,55 bis −0,15)
dien mit über 6 000 Teilnehmern legt einen Zusammen- psychomotorische Funktionen (ES
−0,34; hang zwischen frühem Cannabiskonsum (vor dem 15. 95-%-KI: −0,57 bis −0,11). Lebensjahr) und dem erhöhten Risiko eines frühzeiti- Diese Unterschiede waren nach mindestens einmo- gen Schulabbruchs beziehungsweise verminderten Bil- natiger Abstinenz nicht mehr nachweisbar (ES = −0,12, dungsniveaus nahe (15) (Evidenzgrad 1a). 95-%-KI: −0,32 bis 0,07). Die Effekte sind bei Erwach-senen möglicherweise reversibel. Andere Studien zei- gen, dass insbesondere bei frühem Beginn des Canna- Einen Überblick über mögliche somatische Folgen des biskonsums in der Jugend die kognitiven Einschrän- akuten und chronischen Cannabisgebrauchs gibt die kungen auch nach vierwöchiger Abstinenz noch vor- handen sein können. Überdauernde leichte bis modera-te Defizite zeigten sich in den Bereichen: psychomotorische Geschwindigkeit (β = −0,32; Affektive Störungen, Suizidalität, Angststörun-
ES = 0,09, p < 0,05) gen: Zwischen 50 und 90 % aller cannabisabhängi-
Aufmerksamkeit (β = −0,33; ES = 0,0 6, p < 0,04) gen Personen haben eine lebensgeschichtliche Diag-
Gedächtnis (β = −0,34; ES = 0,06; p < 0,04)
nose einer weiteren psychischen Störung bezie- Planungsfähigkeit (β = −0,53; ES =0,30, hun
gsweise einer gesundheitlichen Störung durch p < 0,001) (e18, e19). Alkohol- und anderen Substanzkonsum (e49). Einige Eine neuseeländische Langzeitstudie liefert Hin- Studien legen einen positiven Zusammenhang weise für einen ungünstigen Einfluss des regelmäßi- von Cannabiskonsum und bipolaren Störungen (27, gen Cannabiskonsums im Jugendalter auf die spätere 28, e50–e52) beziehungsweise von vermehrt mani-Intelligenzleistung (e20) (Evidenzgrad 1b). Perso- schen Symptomen und Cannabiskonsum (e52, e53) nen, die schon vor ihrer Volljährigkeit regelmäßig nahe. Weniger eindeutig ist die Studienlage bei De-Cannabis gebrauchten, hatten im Alter von 38 Jahren pressionen. Einige longitudinale Studien (29) haben einen um acht Punkte niedrigeren Intelligenzquo- ein leicht erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer tienten als im Alter von 13 Jahren. Diese Effekte unipolaren Depression gefunden (Odds Ratio [OR]: zeigten sich nicht bei Probanden, die erst als Er- 1,17–1,62) (Evidenzgrad 2a), insbesondere bei Men- wachsene anfingen, über lange Zeit regelmäßig Can- schen mit frühem Beginn und höheren Mengen des nabis zu konsumieren. In der Studie wurde ausge- Cannabiskonsums, andere nicht (e54). Insbesondere schlossen, dass die Effekte durch akute Cannabisin- bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Can- toxikation, Abhängigkeit von anderen Substanzen, nabis gebrauchen, wurde ein erhöhtes Auftreten von Schizophrenie oder eine schlechtere schulische Aus- suizidalen Gedanken beschrieben (OR: 1,80–4,55) bildung zustande gekommen sind. Diese Befunde (30, e55) (Evidenzgrad 3a). Die Studienlage ist hete-deuten auf eine erhöhte Vulnerabilität von Jugendli- rogen, daher konnte bisher weder eine klare Aussage chen für neurokognitive Beeinträchtigungen durch zur Höhe des Risikos für Suizidalität gemacht (31) regelmäßigen Cannabiskonsum hin, deren Reversibi- noch konnte durchgehend ein kausaler Zusammen- lität fraglich ist (e21) (Evidenzgrad 2a). hang belegt werden (31, 32, e56, e57). Diese Ergebnisse sind komplementär zu altersabhän- Chronische Intoxikation, Entzugssymptome, zu- gigen strukturellen Veränderungen der grauen und wei- sätzliche Suchterkrankungen sowie Anpassungs- ßen Hirnsubstanz. In einer Studie mit jungen Cannabis- oder Persönlichkeitsstörungen und bei Jugendlichen konsumenten (e22) korrelierte die Volumenminderun- insbesondere Störungen der emotionalen Entwick- gen der rechten Amygdala und des Hippocampus beid- lung und des Sozialverhaltens werden als weitere zu- seits mit der Schwere der Cannabisabhängigkeit sätzliche Faktoren für die Entwicklung einer Depres-(R2 = 0,54) und der wöchentlich konsumierten Canna- sivität und Suizidalität bei gleichzeitigem Cannabis- bismenge (R2 = 0,43). Auch gibt es Hinweise auf eine konsum angenommen (30, 33, e54, e58). Vor allem Deutsches Ärzteblatt Jg. 112 Heft 16 17. April 2015 bei bipolaren Störungen ist ein begleitender Canna- Behandlung
biskonsum mit schlechterem Verlauf, schlechterer Der Konsum von Cannabis ist in Europa die Haupt-Adhärenz, erhöhtem Suizidrisiko und vermindertem ursache, wegen der Patienten erstmals eine Drogen-Ansprechen auf Lithium verbunden (e59). Die Be- behandlung aufgrund des Gebrauchs illegaler Sub- handlung der affektiven Störung kann zu einer Re- stanzen antraten (4). Die Zahl der Erstbehandlungen duktion des begleitenden Cannabiskonsums führen stieg in den Jahren 2006–2011 von 45 000 auf (34). Auch die Therapie der Cannabisabhängigkeit 61 000 an und stabilisierte sich 2012 bei 59 000. dürfte von Vorteil für den Verlauf der affektiven Stö- In Deutschland werden cannabisbezogene Störun- rung sein. Diese Annahme wird bislang noch nicht gen meist ambulant behandelt, zum Beispiel in empirisch, sondern ausschließlich durch klinische Suchtberatungsstellen, Suchtambulanzen oder Beobachtung untermauert. Mehr Evidenz existiert Schwerpunktpraxen. Auch der unkomplizierte Ent-für einen Zusammenhang zwischen Cannabisge- zug erfolgt in der Regel ambulant. brauch und Angsterkrankungen, insbesondere Panik- Eine qualifizierte stationäre Behandlung ist indi- störungen. Bei Personen mit einem wöchentlichen ziert bei:Cannabiskonsum bis zum 29. Lebensjahr war das Ri- kompliziertem Intoxikationsverlauf
siko für eine Angsterkrankung signifikant erhöht schwerem Entzugssyndrom und/oder schweren
(OR: 3,2; 95-%-KI: 1,1–9,2) (e60) (Evidenzgrad 2b). Epidemiologische Untersuchungen ergaben außer- hoher Rückfallgefährdung
dem ein 2,5- bis 6-fach erhöhtes Risiko für Angststö- komorbiden psychischen Störungen (39).
rungen bei Cannabisabhängigen (e61). Die Therapie besteht dabei aus der Akut- und der Psychosen: Früher, regelmäßiger, langandauernder Postakutbehandlung. In der Akuttherapie (Dauer:
und hochdosierter Konsum von Cannabinoiden ist, in 2–4 Wochen; bei Jugendlichen 4–12 Wochen) kann Kombination mit anderen Stressoren wie zum Bei- eine körperliche Entgiftung, Diagnostik, Behand- spiel Gewalt- und Missbrauchserfahrungen in der lung von Entzugssymptomen sowie Abklärung und Kindheit oder Psychosen in der Ursprungsfamilie, mit gegebenenfalls Behandlung komorbider Störungen einem erhöhten Risiko für psychotische Störungen in erfolgen. Neben intensiven stützenden Gesprächen Zusammenhang gebracht worden (30, 35, e62–e64). und Tagesstrukturierung mit gegebenenfalls psycho-Eine Metaanalyse (30) bezifferte das erhöhte Risiko pharmakologischer Unterstützung wird der Patient für Psychosen nach häufigem Cannabiskonsum in der dazu motiviert, eine abstinenzstabilisierende Thera-gepoolten Analyse mit einem OR von 2,09 (95-%-KI: pie aufzunehmen, wenn bei beeinträchtigtem psy-1,54–2,84) (Evidenzgrad 2a). Bei einem bestimmten chosozialem Funktionsniveau (das heißt bei genetischen Muster können Cannabinoide und Stress, Schwierigkeiten in der Organisation des Alltags und wie im Tierversuch gezeigt, die Entwicklung einer der Tagesstrukturierung) der Behandlungswille noch Psychose begünstigen (36–38). Cannabis- und anderer Substanzkonsum: Ver-
Kompliziertere Intoxikationsverläufe können schiedene Studien belegen einen Zusammenhang durch Panikattacken, psychotische oder delirante zwischen frühem, regelmäßigen Cannabisgebrauch Symptome gekennzeichnet sein. In diesen Fällen und einem weiterführenden Konsum von anderen il- sind Gespräche mit dem Patienten und gegebenen- legalen Drogen oder Alkohol (33). Dass Cannabis als falls eine zeitlich limitierte Gabe von Antipsychotika Zugangssubstanz für den Gebrauch weiterer Sub- (vorzugsweise Atypika) und/oder Sedativa hilf stanzen fungiert („Gateway-Hypothese") ist jedoch reich (39). empirisch nicht belegt (e65, e66). Die rehabilitative Postakutbehandlung (Dauer: Sekundärer Cannabiskonsum: Möglicherweise 3–9 Monate) dient der Sicherung der Abstinenz, der
verwenden viele der Betroffenen Cannabis, um da- Rückfallprophylaxe, der psychischen, sozialen und mit unerwünschte psychische oder körperliche beruflichen Stabilisierung sowie der Behandlung der Symptome zu lindern (e67). Dies ist für Patienten Komorbidität. Bei Jugendlichen sind zusätzlich pä-mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (e68, dagogische Förderung, schulische Wiedereingliede-e69) oder chronischen Schmerzen (e70) berichtet rung sowie Klärung der Familien- und Wohnsituati-worden. Cannabis wird, möglicherweise aufgrund on relevant. der antipsychotischen Wirkung des Cannabidiols (CBD) (e3), auch vermehrt von Personen mit schizo- phrenen Psychosen geraucht und erhöht bei 40 % der Eine Metaanalyse (40) und mehrere systematische Konsumenten das Risiko für mehr und längere para- Reviews von randomisiert-kontrollierten Studien noide Syndrome (e71) und Intoxikationserscheinun- (Evidenzgrad 1a) (e74–e76) belegen, dass Kurzinter- ventionen (6–12 Sitzungen) mit Kombinationen aus Weitere Forschung ist notwendig, um die Kausali- tät der Zusammenhänge zwischen Cannabiskonsum- pie und Kontingenzmanagement (Lernen durch sys- mustern und adversen Folgeschäden zu klären. In tematische Belohnung) die höchste Effektivität auf-künftigen Studien sollten vor allem konfundierende weisen. Bei Kindern und Jugendlichen haben sich Variablen besser kontrolliert werden. darüber hinaus familientherapeutische Interventio- Deutsches Ärzteblatt Jg. 112 Heft 16 17. April 2015 nen als wirksam erwiesen (Evidenzgrad 1a) (e74). Die Abstinenzraten liegen zwischen 10 und 50 % (40, e77–e81). Etwa die Hälfte dieser Patienten wird Cannabis ist die am häufigsten konsumierte il egale
innerhalb eines Jahres nach der Behandlung wieder Droge in Deutschland und der häufigste Anlass für rückfällig (40, e77–e81). eine erstmalige Drogentherapie.
Nachhaltiger als der Versuch, eine Cannabisabsti- 9 % aller Konsumenten, 17 % der Personen mit ei-
nenz zu bewirken, sind Verbesserungen von Häufig- nem Konsumbeginn in der Adoleszenz und 25–50 % keit und Schwere des Cannabiskonsums, assoziierten der Menschen, die Cannabis täglich konsumieren, psychosozialen Problemen sowie anderen gesund- entwickeln eine Abhängigkeit.
heitlichen Störungen in Verbindung mit Cannabis-konsum (e75). Beginn in der Adoleszenz sowie hochdosierter, lang-
Internet- und computerbasierte Interventio- jähriger und regelmäßiger Cannabisgebrauch erhö- nen sind wirkungsvoll, um junge Menschen zu hen das Risiko für unterschiedliche Störungen der Beginn des problematischen Cannabiskonsums zu psychischen und körperlichen Gesundheit sowie erreichen und eine Konsumreduktion zu erzielen der altersgerechten Entwicklung. Andere spezifische Risikofaktoren werden derzeit untersucht.
Die weltweit kontinuierliche Zunahme des Gehalts an
Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) – dem psycho- Medikamente sind zur Behandlung der cannabisbe- aktiven Hauptwirkstof – in Cannabisprodukten könn- zogenen Störungen bisher nicht zugelassen. Eine te mit einer Erhöhung der gesundheitlichen Risiken Medikation ist nur bei schweren Entzugssymptomen assoziiert sein, vor allem wenn Cannabis im Jugend- (zum Beispiel mit Gabapentin, Benzodiazepinen, se- alter konsumiert wird.
dierenden Antipsychotika), Psychosen (mit Antipsy- chotika) oder Panikattacken (mit Benzodiazepinen, Kombinationen aus Motivationsförderung, kognitiver sedierenden Antipsychotika) (39) erforderlich. In Verhaltenstherapie und Kontingenzmanagement zwei randomisiert-kontrollierten Studien wurden (gezielte Belohnung) sowie familientherapeutische synthetisches THC (Dronabinol) oder Cannabis Interventionen bei Jugendlichen sind zurzeit die extrakte (zum Beispiel Nabiximol) zur Behandlung effektivsten Behandlungsansätze der Cannabisab- des Cannabisentzuges geprüft. Diese Arzneimittel waren gegenüber einem Placebo bezüglich der Com-pliance und Verringerung von Entzugssymptomen überlegen, jedoch nicht bezüglich der Konsumreduk-tion (e83, e84). Für Buspiron und den CB1-Rezeptor-Antagonis- Dr. Hoch erhielt Honorare für eine Autoren- beziehungsweise Co-Autoren- ten Rimonabant gibt es ebenfalls Wirksamkeitshin- schaft im Rahmen einer Publikation, bei der ein Bezug zum Thema besteht, vom Hogrefe Verlag. weise (e85), jedoch wurde Rimonabant 2008 wegen Prof. Bonnet erhielt Honorare für Vorträge und Fortbildungsveranstaltungen depressiver Wirkungen vom Markt genommen. von den Firmen Actelion, Bristol-Myers Squibb, Esparma, GlaxoSmithKline, Lilly, Lundbeck, Merz, Otsuka und Servier. Für die Durchführung einer klinischen Anwendungsbeobachtung erhielt er Zuwendungen auf ein Dritt - mittelkonto von Servier. Persönliche Honorare erhielt er für das Verfassen von Der Gebrauch von Cannabis ist in der Bevölkerung zwei CME-Artikeln in der Zeitschrift „Info Neurologie & Psychiatrie" – einer verbreitet und reicht von experimentellem bis zu ab- über das Abhängigkeitspotenzial von Propofol und der andere über die Diag-nostik und Behandlung des Cannabisentzugssyndroms.
hängigem Konsum. Empirisch mittlerweile sehr gut Prof. Thomasius, Dr. Ganzer, Prof. Havemann-Reinecke und Prof. Preuss erklä- belegt ist, dass biografisch früher, hochdosierter, ren, dass kein Interessenkonflikt besteht.
langjähriger und regelmäßiger Cannabisgebrauch das Risiko für unterschiedliche Störungen der psy- chischen und körperlichen Gesundheit und der al- eingereicht: 24. 9. 2014, revidierte Fassung angenommen: 27. 1. 2015 tersgerechten Entwicklung erhöht. In vielen Studien
wurden konfundierende Variablen nur unzureichend LITERATUR
kontrolliert, so dass sich die Frage eines kausalen 1. Grotenhermen F, Müller-Vahl K: The therapeutic potential of canna- Zusammenhangs zwischen Cannabiskonsummustern bis and cannabinoids. Dtsch Arztebl Int 2012; 109: 495–501.
und kognitiven Schädigungen beziehungsweise der 2. United Nations Office on Drugs and Crime: World Drug Report 2014 Entwicklung von komorbiden psychischen oder kör- (United Nations publication, Sales No. E.14.XI.7). perlichen Störungen noch nicht abschließend beant- 3. Pabst A, Kraus L, Gomes de Matos E, Piontek D: Substanzkonsum worten lässt. Die weltweite Zunahme des THC-Ge- und substanzbezogene Störungen in Deutschland im Jahr 2012. halts in Cannabisprodukten erhöht möglicherweise Sucht 2013; 59: 321–31. die gesundheitlichen Risiken, vor allem wenn Can- 4. Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht: Dro- nabis im Jugendalter konsumiert wird. Weitere For- genangebot in Europa (EMCDDA). In: Europäischer Drogenbericht 2014: Trends und Entwicklungen. Luxemburg: Amt für Veröffentli- schung sollte klären, warum manche Personen mehr chungen der Europäischen Union 2014.
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Gebrauch von Cannabis
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Cannabis, thc, marijuana, marihuana, hashish, mental health, physical health, comorbidity, neuro*, cognit*, assess*, abilit*, affect*, process*, function* or impair, residual, long-term, abstinen*, abstain*, lasting, non-acute, non-intox*, persist, consequences, treatment, therapy, effectiveness, ef icacy systematische Reviews narrative Reviews Berichte öffentlicher oder öffentlich-geförderter Einrichtungen: – United Nations Of ice on Drugs and Crime, World Drug Report 2014 (United Nations publication, Sales No. E.14.XI.7) – Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht: Drogenangebot in Europa (EMCDDA). In: Europäischer Drogenbericht 2014: Trends und Entwicklungen. Luxemburg: Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union 2014 – United States Department of Justice, Drug enforcement administration, national drug threat assessment summary 2013 (November 2013); 12. eTABELLE 2
Evidenzgrade nach Oxford Centre for Evidence-based Medicine (CEBM) (Mai 2001)*1
systematisches Review (SR) (mit Homogenität von systematisches Review (mit Homogenität von prospektiven randomisiert-kontrollierten Studien [RCTs]) einzelne randomisiert-kontrollierte Studie (RCT) prospektive Kohortenstudie mit guten Nachuntersuchungen (mit engem Konfidenzintervall) „al e oder keiner"*2 „al e oder keiner" Fal serien systematisches Review (mit Homogenität) von Kohortenstudien systematisches Review (mit Homogenität) von 2b und besseren einzelne Kohortenstudie (eingeschlossen randomisiert-kontrollierte retrospektive Kohortenstudie oder Studien mit schlechten Studie [RCT] mit schlechter Qualität) Ergebnisforschung; ökologische Studien ökologische Studien systematisches Review (mit Homogenität) von Fal kontrol studien systematisches Review (mit Homogenität) von 3b und besseren einzelne Fal kontrollstudie nichtkonsekutive Kohortenstudien, oder sehr kleine Stichproben Fallserie (und qualitative schlechte Kohorten- und Fallserien oder veränderte Referenzstandards Expertenmeinung ohne kritische Analyse oder basiert Expertenmeinung ohne kritische Analyse oder basiert auf physiologischer oder experimenteller Forschung oder auf hysiologischer oder experimenteller Forschung oder *1 Erstellt von Bob Phillips, Chris Ball, Dave Sackett, Doug Badenoch, Sharon Straus, Brian Haynes, Martin Dawes seit November 1998 (Gekürzte Übersetzung: Eva Hoch, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit); *2 Trif t zu, wenn alle Patienten gestorben sind, bevor eine bestimmte Intervention verfügbar wurde und einige nun damit überleben. Oder wenn einige Patienten gestorben sind, bevor die Intervention verfügbar wurde und nun keine mehr damit sterben.
Deutsches Ärzteblatt Jg. 112 Heft 16 17. April 2015

Source: https://lebenpur.landkreis-karlsruhe.de/media/custom/1858_123_1.PDF?1461316615

Diseases of goat

The common diseases of goat, their symptoms, treatment, and methods used in Sindh-Pakistan. By Mrs. Farzana Panhwar, July 2005 Author: Farzana Panhwar (Mrs) Address: 157-C, Unit No.2, Latifabad, Hyderabad (Sindh), Pakistan farzanapanhwar@hotmail.com

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Boletín de GÆA Sociedad Argentina de Estudios Geográficos Número 133 - 2014 1934 - 80° ANIVERSARIO - 2014 Buenos Aires - República Argentina Boletín de GÆA - 133 Boletín de GÆA Fundado por GÆA Sociedad Argentina de Estudios Geográficos en 1934 COMO CITAR ARTÍCULOS DE ESTE NUMERO